Unsere Mitglieder

Hier werden wöchentlich unsere Mitglieder vorgestellt. Diese Woche: Caroline Covolo

 

300775_2497748972340_801551068_nCaroline Covolo

Jahrgang 1988, Studentin Politikmanagement

Bei den Jungen Liberalen bin ich schon seit 2006. Ich möchte, dass sich jeder Bürger frei entfalten können sollte und nach seiner Facon leben sollte. Deswegen ist mir der Einsatz gegen staatliche Bevormundung besonders wichtig, da der Staat niemals besser wissen kann, was für den Menschen das Beste ist. Ich bin gläubig und auch christlich erzogen worden, aber eben auch weltoffen und mit dem Bewusstsein, dass ich für mich selbst, mein Handeln und dessen Konsequenzen Verantwortung tragen muss. Aber ebenso gehört es für mich auch dazu, nach links und nach rechts zu sehen und anderen zu helfen, die eben nicht so stark sind wie man selbst. Ich habe im Liberalismus meine politische Heimat gefunden. Meine Mutter ist Lehrerin und arbeitet viel mit den Theorien von Maria Montessori. Deren These war “Hilf mir, es selbst zu tun!”; die Linke, die Grünen und die SPD sind für mich persönlich eher Parteien, die den Menschen alle Probleme durch den Staat abnehmen möchten, aber ich bin eher der Meinung, dass man den Menschen eher Werkzeuge und Wege zeigen sollte, mit denen Sie ihre Probleme selbst und wenn möglich ohne großen Einfluss des Staates lösen können. Im KV Net engagiere ich mich, weil ich dort viele offene Leute finde, mit denen ich locker und engagiert zusammenarbeiten kann.

 

 

1422521_705596419452888_2055758176_nMoritz Voelkner

Jahrgang 1996, Schüler

Seit inzwischen fast zwei Jahren bin ich Mitglied der Jungen Liberalen. Ich bin eingetreten, weil persönliche Freiheit ein Gut ist, das es auch in unserer heutigen Zeit zu bewahren gilt. Aus Freiheit erwächst Verantwortung, die Übernahme von Verantwortung für jeden Menschen möglich zu machen ist Aufgabe der Politik. Es kann nicht sein, dass aus einem falschen Wunsch nach absoluter Sicherheit die Persönlichkeitsrechte eines jeden Bürgers beschnitten werden. So etwas wie ein „Supergrundrecht auf Sicherheit“ existiert für mich nicht. Die Wahrung der persönlichen Freiheit hat Vorrang. Dies ist nur ein Beispiel dafür, dass der Schutz von Freiheit auch heute noch wichtig ist. Je lauter die Rufe nach Verstaatlichung und Verboten, desto stärker muss man für die Freiheit eintreten. Der Staat hat sich aus dem Leben der Menschen weitgehend herauszuhalten. In der sozialen Marktwirtschaft ist er nicht, wie oft gemeint wird, Teilnehmer am marktwirtschaftlichen Prozess, also Mitspieler sondern vielmehr der Schiedsrichter. Er muss die Grundsätze vorgeben und in absoluten Notfällen eingreifen. Dass der Staat auch nicht viel mehr kann sieht man an staatlichen Großprojekten wie dem BER und Stuttgart 21.

Liberal sein bedeutet für mich nicht nur einfach staatskritisch zu sein, es ist vielmehr ein Lebensgefühl. Man ist für Dinge die man tut selber verantwortlich und man kann sich selbst entfalten. Bei anderen politischen Parteien muss man sich schämen, manchmal weil man das falsche Geschlecht hat oder man die politische Korrektheit nicht beachtet. Ich denke, dass es Freiheit und Verantwortung, einen schlanken Staat und gute Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik in dieser Kombination nur bei den JuLis gibt.

Der KV Net gibt mir die Möglichkeit außerhalb meines Kreisverbandes diese Ideale weiter zu verfolgen und intensiv programmatisch zu arbeiten.

 

 

IMG_1043 Carolin Maedebach

Jahrgang 1992, Studentin der Humanmedizin

Warum engagiere ich mich bei den JuLis?
Wer etwas verändern möchte, muss dafür auch etwas tun – denn von nichts, kommt nichts. Wir alle haben Ideen etwas zu verändern und können ad hoc das ein oder andere aufzählen, was uns nicht passt. Darum heißt es für mich: Anpacken statt Rumnörgeln.
Bei den JuLis habe ich meine politische Heimat gefunden und kann meine Ideen dort wiederfinden und neue einbringen. Die Freiheit ist unser höchstes Gut, was wir immer zu verteidigen haben und nachdem sich die Politik zu richten hat. Ich möchte mich gegen Bevormundung und Überwachung einsetzen, denn ich gehe davon aus, dass jeder Mensch fähig ist selbstständig Entscheidungen zu fällen und auch bereit ist für die Folgen seines Handelns Verantwortung zu übernehmen. Der Staat darf nur die notwendigsten Eingriffe in die Privatsphäre des Einzelnen vornehmen, denn es kann keine absolute Sicherheit geben – auch nicht durch totale Überwachung. Besser als Benjamin Franklin kann man es wohl an dieser Stelle nicht ausdrücken: “They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety.”
Der Rechtsstaat kann aber nur mit einer lebendigen Demokratie funktionieren – und diese lebt von engagierten Bürgern, offenen Diskussionen, konstruktiver Kritik aber auch einer starken, toleranten Gesellschaft.  In dieser Gesellschaft müssen alle gleichberechtigt sein: Das Recht auf eine gute Bildung ist dafür Voraussetzung, denn nur wer die gleichen Chancen hat, kann sich auch gleichberechtigt fühlen. Aber Gleichberechtigung kann auch nur in einer toleranten Gesellschaft existieren. Ich bin Fan von Individualisten, eigenen Lebensentwürfen und Vorstellungen und interessanten Menschen – Pluralismus lohnt sich zu leben, aber dieser wird leider viel zu häufig nicht gewürdigt, denn zu oft werden „andere“ mit Intoleranz gestraft. Hier heißt es auch sich vor Ort, im Bekanntenkreis, in Schule/Uni bzw. auf der Arbeit einzusetzen, damit sich etwas ändern kann.

Warum KV Net?
Ich bleibe Niedersächsin –und Braunschweigerin-, auch wenn es mich jetzt in das wunderschöne, internationale Frankfurt verschlagen hat. Leider kann ich deswegen in meinem Präsenzkreisverband nicht mehr so viel machen, wie ich gerne würde – der KV Net bietet mir aber die Möglichkeit, mich trotz räumlicher Entfernung weiterhin aktiv einzubringen. Im KV Net kann ganz ergebnisoffen, ohne Scheuklappen und mit einem gesunden Idealismus diskutiert und beschlossen werden – und das macht einfach wahnsinnig viel Spaß! 🙂

 

 

177237_422914991106462_2034527182_oLorenz Krauße

Jahrgang 1988, Student

Ich bin seit 2012 Mitglied den Julis weil ich glaube, dass jeder Mensch in der Lage ist seinen Lebensweg selber zu bestimmen und für sich selber und somit auch für die Gemeinschaft Verantwortung übernehmen kann. Nur so ist ein Zusammenleben möglich und für alle gleich gerecht. Aufgabe der Gesellschaft ist demjenigen zu helfen, unter Wahrung des Grundsatzes „Hilfe zur Selbsthilfe“, der derzeit nicht in der Lage ist für sich selber Verantwortung zu übernehmen. Die Privatautonomie darf nur unter Wahrung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit beschnitten werden.

Aufgrund des Studiums der Verwaltungswissenschaften und der Betriebswirtschaftslehre liegt mein Interessenschwerpunkt bei der Fiskalpolitik. Ich denke, dass es keine guten Schulden für unseren Staat gibt. Wir müssen lernen nur das auszugeben was wir auch ausgeben können, Einnahmen müssen die Ausgaben decken. Die Ökonomie zeigt uns, dass höhere Steuern langfristig zu niedrigeren Steuereinnahmen führen, durch Steuererhöhungen werden wir es also nichts schaffen unsere Schulden irgendwann mal abzuzahlen. Effizienter ist es demnach Ausgaben des Staates zu hinterfragen und, wenn möglich und effizient, einzustellen.

Aufgrund des Studiums bin ich derzeit viel zu selten in der Lage in meiner Heimat, der Lüneburger Heide, zu sein. Dort bin ich Mitglied bei den Julis Heidekreis. Damit ich aber weiterhin bei den Julis aktiv sein kann habe ich mich dazu entschlossen dem KV Net beizutreten.

 

 


1384374_10202288741720334_580344580_nDaniela Düvel

Jahrgang 1987, Studentin

Ich bin bei den JuLis beigetreten weil mir meine Freiheit wichtig ist. Jeder hat das Recht sich frei zu entwickeln, seinen Ideen, Kreativität und Meinung freien Lauf zu lassen. Mein Herzensthema ist das entgegenwirken von Verboten. Der Staat und insbesondere die Verbotsmentalität einiger Parteien beschneiden unsere Freiheit. Ich gehe davon aus das jeder auf sich selbst aufpassen kann 😉

Ich möchte die Zukunft mitgestalten können und das hohe Gut der Freiheit schützen!

Bei den JuLis KV net engagiere ich mich, da ich für meinem ursprungs Kreisverband immer weniger Zeit hatte und auch die Entfernung zu meinem Studienort ein Hindernis dargestellt hat. Es wurde immer schwieriger Präsenz vor Ort zu zeigen und auch die Benzinkosten sind für einen Studenten nicht tragbar. Die Arbeit mit Clouds, Facebook, E-Mail und Telefon vereinfacht mir die Mitarbeit bei den Liberalen. Zudem können wir im KV Net mit vielen Jungen Menschen diskutieren ohne uns dabei verbal anzugehen.

 

 

FotoChristina Meyer

Jahrgang 1994, Schülerin

Den JuLis bin aus diesem Grund beigetreten: die Freiheit eines jeden Einzelnen ist mir wichtig. Jeder muss sich frei entfalten können und das ohne einen Blick auf Geschlecht, Herkunft, Rasse, Religion oder Sexualität. Besonders wichtig ist mir die Durchlässigkeit des Bildungssystems und das Thema Bildung im Allgemeinen. Ich bin gegen Einheitsschulen, sie bringen Probleme für alle Beteiligten mit sich. Das trifft meist besonders Schüler, die lernstark oder lernschwach sind. Diese werden entweder nicht richtig gefördert oder gefordert und sind letztendlich in ihrer freien Entfaltung eingeschränkt.Schulen, die sich selbstverwalten und ihren Unterricht frei gestalten können sind für mich ein Muss in einer liberalen Gesellschaft.

Außerdem bin ich gegen einen starken Staat, der seine Bürger so gängelt, dass niemand mehr Verantwortung für sein eigenes Leben hat, jeden überwacht und keine Leistungsanreize schafft. Der Staat ist in meinen Augen dazu da, um einen Rahmen für ein freies, verantwortungsvolles und selbstbestimmtes Leben zu schaffen und die Rechte des einzelnen Menschen vor anderen geltend zu machen.

Bei den JuLis KV net engagiere ich mich, da ich aus einer Gegend komme in der es wenig ÖPNV gibt und es mir so gerade in einem räumlich großen Kreisverband schwer war mich präsent zu zeigen und inhaltlich mit zuarbeiten. Durch die Arbeitsweise des KV net per Facebook, E-Mail und Telefonkonferenzen, war es leichter für mich Präsenz zu zeigen und mich zu engagieren.

 

 

58823_519863644744251_405213940_nNils Kottmann

Jahrgang 1993, Schüler

Ich bin bei den JuLis, weil ich der Überzeugung bin, dass das Recht auf Leben, Freiheit und Eigentum, lautstarke Vertreter in der deutschen Politik dringend nötig hat. Niemandem ist die Zweischneidigkeit des Staats, einerseits Garant für Freiheit, andererseits ihr potentiell größter Feind, mehr bewusst als den Liberalen.

Meiner Ansicht nach, besteht die Aufgabe des Staates darin, Grundrechte zu sichern, Bildung zu garantieren, ein gewisses Maß an Infrastruktur zu bieten und international auf Freihandel sowie die Universalität der Menschenrechte zu pochen. Gerade in Friedenszeiten, die von Wohlstand und gemütlicher Ruhe gezeichnet sind und in denen Tyrannei und Armut nur noch farblose Erinnerungen aus dem Geschichtsfernsehen sind, vergisst die Gesellschaft gerne diese Zweischneidigkeit des Staates und staffiert ihn mit mehr und mehr Entscheidungsgewalt aus. Immer in der Erwartung, von der Last der Verantwortung befreit, endlich ein komplett sorgenfreies Leben führen zu können.

Die Jungen Liberalen sind, meiner Erfahrung nach, Menschen die dieses durchschaut haben und wissen, dass man mit der Verantwortung gleichzeitig auch die Freiheit abgibt. Glück aber, ist ohne Freiheit nicht möglich und ich sehe es als Aufgabe der JuLis, dies der Öffentlichkeit von Zeit zu Zeit ins Gedächtnis zu rufen.

Das KV Net gibt mir die Möglichkeit, auch außerhalb von Liberalen Runden, LJTs oder Landeskongressen, politisch zu arbeiten und vom Fachwissen derer zu profitieren, die nicht in meinem Kreisverband sind.

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